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Beratungsstellen/ Hilfsangebote der Stadt Braunschweig

„Das Braunschweiger Hilfeportal “Braunschweig Hilft“ gibt einen Überblick über die Anbieter von Präventions-, Beratungs- und anderen Hilfsangeboten.“

http://www.braunschweig-hilft.de/

„Mit dem Soziallotsen Braunschweig erhalten Sie schnell und unkompliziert Informationen über das vielfältige Hilfs- und Unterstützungsangebot für Familien mit geringem Einkommen in Braunschweig und Umgebung.

Das Portal unterstützt Sie Schritt für Schritt bei Ihrer Suche: Vom Betreuungsangebot für Senioren über Beratungsstellen zu verschiedenen Themenbereichen bis hin zur Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen – hier finden Sie garantiert die passenden Vorschläge.“

http://www.soziallotse-braunschweig.de/

 

Bundesfreiwilligendienst

Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot an Frauen und Männer jeden Alters, sich außerhalb von Beruf und Schule zwischen 6 und 24 Monaten für das Allgemeinwohl zu engagieren. Alle Bürgerinnen und Bürger, die ihre Pflichtschulzeit absolviert haben, können Bundesfreiwilligendienst machen: Junge Menschen nach der Schule, Menschen in mittleren Jahren und Seniorinnen und Senioren. Alter, Geschlecht, Nationalität oder die Art des Schulabschlusses spielen dabei keine Rolle. Die Regeldauer sind 12 Monate. Man kann den Dienst aber auch auf 6 Monate verkürzen oder auf 18 Monate verlängern, maximal möglich sind 24 Monate Dienstdauer. Menschen, die älter als 27 Jahre sind, können auch in Teilzeit (mehr als 20 Stunden pro Woche) tätig werden. Die Einsatzbereiche sind vielfältig: Soziales (Kinder- und Jugendhilfe, Jugendarbeit, Wohlfahrts-, Gesundheits- und Altenpflege, Behindertenhilfe), Umwelt- und Naturschutz, Sport, Integration, Kultur- und Denkmalpflege, Bildung, Zivil- und Katastrophenschutz.

Informationen zum Bundesfreiwilligendienst inklusive der Angabe möglicher Einsatzstellen, auch in Braunschweig, unter:

http://www.bundesfreiwilligendienst.de/

 

Charity-Kauf/ Social Shopping

Käufer können bei Online-Käufen im Internet ein von ihnen ausgewähltes Spendenprojekt gemeinnütziger Einrichtungen oder die gemeinnützige Einrichtung (zumeist Vereine) selbst unterstützen. Zu den bekanntesten Plattformen über die diese Form der Unterstützung möglich ist zählen "Boost", “Gooding“ und “Bildungsspender“.

Das Vorgehen ist identisch: Der Unterstützer besucht vor seinem Online-Einkauf die Website "boost.de", “Gooding.de“ oder “Bildungsspender.de“. Hier wählt der Unterstützer die Organisation/ den Verein, die/ den er unterstützen möchte und einen der Online-Shops aus und kauft wie immer ein. Laut Betreiber ("Boost", Gooding“ und “Bildungsspender“) wird vom Einkaufswert von den Shops eine Prämie/ eine Grundprovision an sie abgeführt. Boost verspricht: „Kaufst du über boost bei einem Partnershop ein, verdient boost eine Provision (Ø 6%). 90% davon kannst du spenden.“ Mehrere hundert Shops zahlen bei Einkauf diese Vergütung. Voraussetzung dafür ist, dass man sich über die Website "Boost", “Gooding“ oder “Bildungsspender“ zum Shop leiten lässt. Gemeinnützige Einrichtungen können sich bzw. ihre Spendenprojekte kostenfrei anmelden. Für Käufer entstehen keine Mehrkosten.

https://www.boost-project.com/de

https://www.gooding.de/

https://www.bildungsspender.de/

In der Region kann man zum Beispiel die Eintracht Braunschweig Stiftung durch Einkäufe in Partnershops unterstützen. „Du gehst wie gewohnt online einkaufen, nur diesmal kaufst Du anonym über WIRFÜR.de ein. Dabei entstehen für Dich keinerlei Extrakosten. Du hast die Wahl aus einer Vielzahl von Shops. Das Beste ist: Es entstehen keinerlei Extrakosten für dich bei deinem Einkauf. Für jeden Einkauf von Dir zahlen die Partnershops eine Dankesprämie (durchschnittlich 6% Deines Einkaufswertes). Die gesamte Dankesprämie (abzüglich der Aufwendungen für administrative, begleitende und unterstützende Aktivitäten in Höhe von 15%) geht an die Eintracht Braunschweig Stiftung.“ (Quelle: WIRFÜR.de)

http://www.wirfuer-eintracht.com/

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) stellt wertvolle Hinweise bereit, worauf bei der Nutzung dieser Social Shopping-Plattformen zu achten ist.

http://www.dzi.de/

 Ein hilfreicher Artikel zum Thema "Charity-Kauf" wurde unter dem Titel "Bei Onlinekauf Spende! Ein Überblick über die Einkaufsplattformen für den guten Zweck." im Fundraiser Magazin (Ausgabe 01/2015) veröffentlicht. online kostenlos abrufbar unter: http://www.fundraiser-magazin.de/files/archiv/pdf/fundraiser_45_2015-01.pdf

 

Crowdfunding

Mit Crowdfunding lassen sich unter anderem Projekte von Non-Profit-Organisationen finanzieren. Dabei reicht das, was über das Crowdfunding finanziert werden kann, vom Kauf von Ausrüstungsgegenständen für Sportvereine, über Fahrzeuge oder Einrichtungsgegenstände bis hin zur Finanzierung von Veranstaltungen, Ausbildungskosten oder Patenschaftsprojekten. Das Besondere beim Crowdfunding ist, dass eine Vielzahl an Menschen ("Crowd" - "Menge (an Menschen)", oft als "Schwarm" bezeichnet) ein Projekt finanziell unterstützen kann.

Es kann als ein Weg innerhalb einer größeren Fundraising-Strategie - auch gezielt zu PR-Zwecken und zur Gewinnung weiterer Unterstützer/-innen und Mitglieder - genutzt werden. Crowdfunding-Projekte werden immer häufiger und fast ausschließlich über das Internet organisiert und Spenden für die vorgestellten Projekte über entsprechende Plattformen eingeworben. Zumeist gibt es eine klar definierte Mindestsumme, die in einem festlegten Zeitraum erreicht werden muss, damit das Crowdfunding erfolgreich ist und das Projekt realisiert werden kann.

Es wird zwischen verschiedenen Crowdfunding-Modellen unterschieden, wobei das "Reward-Based-Crowdfunding" als das klassische und - zumindest im Non-Profit-Bereich - am häufigsten genutzte Modell gilt. Dabei erhalten die finanziellen Unterstützer/-innen - je nach Umfang ihrer Spende - ein unterschiedlich ausgestaltetes (ideelles) "Dankeschön", wie z.B. eine eigens gestaltete Postkarte oder eine Einladung zu einer Veranstaltung. Je nach Plattform werden unterschiedlich hohe Minimal- und Maximal-Summen für ein Crowdfunding-Projekt festgelegt und Gebühren für die Nutzung der Plattform erhoben. Bei der überwiegenden Zahl der Plattformen müssen sich die spendensammelnden Organisationen nach dem "Alles-oder-nichts-Prinzip" richten. Das bedeutet, dass die eingesammelte Summe nur ausgezahlt wird, wenn die bei Start des Projekts festgelegte (Mindest-)Summe auch erreicht wurde. Ansonsten ehalten die Spenderinnen und Spender ihr Geld zurück.

Das Crowdfunding-Informationsportal “crowdfunding.de“ informiert über Grundlagen des Crowdfunding, über die Vielzahl an bereits existierenden Crowdfunding-Plattformen (unterschieden nach Crowdfunding-Form und nach regionalen, nationalen und internationalen Plattformen) und Crowdinvestment-Projekten, gibt hilfreiche Tipps für das eigene Crowdfunding-Projekt und ermöglicht eine individuelle Plattform-Suche, um die passende Plattform für das eigene Projekt zu finden.

http://www.crowdfunding.de/

Für gemeinnützige Non-Profit-Organisationen der Region, die über Crowdfunding eigene Projekte finanzieren wollen, empfiehlt sich die Nutzung der “Gemeinsam für Gemeinwohl“-Crowdfunding-Plattform des EngagementZentrums. Zu den besonderen Vorzügen dieser Plattform gehört, dass das Einstellen und die Abwicklung von Projekten – anders als bei vielen anderen, auch bekannteren Crowdfunding-Plattformen – vollkommen kostenlos ist und die Beratung der Projektträger nicht ausschließlich über Telefon und Email-Austausch ablaufen muss, sondern auch im Rahmen eines persönlichen Treffens geschehen kann.

Hier finden Sie die Antworten des EngagementZentrums zu allen wichtigen Fragen rund ums Thema “Crowdfunding“

Hier gelangen Sie zur “Gemeinsam für Gemeinwohl“-Plattform

Das Crowdfunding-Portal "Better Place", auf dem in Deutschland und Österreich als gemeinnützig anerkannte Organisationen Spenden sammeln können, empfiehlt Privatpersonen/ privaten Initiativen, die ein Crowdfunding-Projekt durchführen möchten, die Nutzung seiner Kooperationspartner "Leetchi" und "Startnext, nachdem es bis September 2016 selbst diese Möglichkeit anbot.

In regelmäßigen Abständen bieten das "BürgerKolleg Braunschweig" und das EngagementZentrum Seminare zum Thema Crowdfunding oder Fundraising (mit Crowdfunding als einem möglichen Fundraising-Kanal) an. Die Teilnahme ist kostenlos. Informationen zu den kommenden Terminen unter:

http://www.buergerkolleg-braunschweig.de/

http://www.engagementzentrum.de/angebot/veranstaltungen/

Zu empfehlenswerten Publikationen zum Thema “Crowdfunding“ gehören: “Sixt, Elfriede: Schwarmökonomie und Crowdfunding. Wiesbaden: Springer Gabler 2014.“, “Sterblich, Ulrike et al.: Das Crowdfunding-Handbuch. orange-press-Verlag 2015.“, Fundraiser Magazin Ausgabe 01/2015 mit Titel “Crowdfunding: Einfach Füße hochlegen und auf Geld warten?“. online kostenlos abrufbar unter: http://www.fundraiser-magazin.de/files/archiv/pdf/fundraiser_45_2015-01.pdf, “Sixt, Elfriede et al. (German Crowdfunding Network): Crowdfunding und Steuern. 2014.“ online kostenlos abrufbar unter: https://www.fundernation.eu/20141112-Crowdfunding-Steuern-Webversion.pdf

Hinweis: die beiden erstgenannten Bücher sind in der Öffentlichen Bücherei Braunschweig entleihbar; ein Überblick über weitere Crowdfunding-Publikationen befindet sich unter:

http://www.crowdfunding.de/literatur/

 

Ehrenamt-Ansprechpartner der Stadt

Kontaktinformationen zu den für das Thema Ehrenamt zuständigen städtischen Ansprechpartnern sind auf dem FreiwilligenServer Niedersachsen angegeben. Abrufbar unter:

http://www.freiwilligenserver.de/

 

Ehrenamtlichen-Einsatzstellen, Ehrenamtlichen-Suche, Ehrenamtlichen-Vermittlung

Die FreiwilligenAgentur Braunschweig betreibt auf ihrer Homepage eine eigene Vermittlungsbörse für Initiativen, die ehrenamtliche Helferinnen und Helfer suchen, inklusive einer Tätigkeitsbeschreibung und einer Kontaktadresse für Personen, die sich gerne ehrenamtlich engagieren möchten. Zu finden unter:

http://www.freiwilligenagentur-braunschweig.de/

Auch auf der Internetseite von "betterplace" können Non-Profit-Organisationen nach Freiwilligen suchen. Voraussetzung dafür ist, dass der Suchende über ein Nutzerprofil auf der Seite verfügt und Mitglied einer Organisation ist, die ebenfalls auf der Seite registriert ist. Weitere Informationen zum Ablauf befinden sich unter den FAQs. Die Zeitspenden-Suche kann über die folgende Seite angelegt werden:

https://www.betterplace.org/de/discover-volunteering

 

Ehrenamtskarte

Inhaberinnen und Inhaber einer Ehrenamtskarte „können in ganz Niedersachsen eine Reihe von attraktiven Vergünstigen in Anspruch nehmen. Dazu gehören günstigere Eintrittspreise für kulturelle und sportliche Veranstaltungen, ebenso wie für Museen, Schwimmbäder und andere Freizeiteinrichtungen.“ Informationen unter:

http://www.braunschweig.de/leben/soziales/buergerengagement/e-karte

http://www.freiwilligenserver.de/

 

Engagement-Förderung in der Region Braunschweig / Unterstützung von Non-Profit-Organisationen/ Vernetzung gemeinwohlfördernder Akteure

"Das EngagementZentrum arbeitet langfristig und gestaltend an der Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements in der Region Braunschweig/Wolfsburg/Gifhorn/Salzgitter. Es agiert als neutraler und unabhängiger Dienstleister und sucht und nutzt die partnerschaftliche Kooperation. Das EngagementZentrum ist zukünftig die Anlaufstelle und das Infozentrum in der Region für die Themen Non-Profit, Engagement und Stiften.

Im Verbund mit der Haus des Stiftens gGmbH in München können Stiftungen und Non-Profits zudem eine standardisierte Basisverwaltung zu Konditionen erhalten, die sich auch kleine Organisationen leisten können. Sie umfasst alle grundlegenden Aufgaben (Finanzbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung, Jahresabschluss, Spendenverwaltung) und wird weitestgehend online abgewickelt – seriös, sicher, professionell und günstig."

http://www.engagementzentrum.de/

 

Fortbildung/ Weiterbildung (kostenlos) für Non-Profit-Organisationen

Das BürgerKolleg Braunschweig ist ein Projekt der Bürgerstiftung Braunschweig in Kooperation mit der Volkshochschule GmbH. Das BürgerKolleg bietet „Weiterbildung für ehrenamtlich aktive Menschen – ob in Vereinen, Initiativen, Gruppen oder auch allein. Angesprochen sind ehrenamtlich und gemeinnützig Engagierte aller Fachrichtungen, Altersstufen und Bildungsniveaus. Auch Menschen, die ein Ehrenamt anstreben oder einen Verein / eine Initiative gründen wollen, sind herzlich willkommen!“ Die Teilnahme an den Seminaren ist kostenlos.

Beispiele für Seminarthemen sind: Vereinsrecht – Grundwissen zu Satzung, Steuern und Gemeinnützigkeit; Fundraising: WIe gewinne ich Unterstützung für meinen Verein, mein Projekt oder meine Idee?; Konfliktmanagement – Wie legen wir unsere Konflikte friedlich bei und schaffen ein konstruktives Miteinander?; Gestaltung einer eigenen Vereinshomepage; Projektmanagement – Von der Idee zur Umsetzung; Teamentwicklung und Motivation in der Vereinsarbeit; Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

http://www.buergerkolleg-braunschweig.de/

Auch das EngagementZentrum bietet Non-Profit-Organisationen wie Stiftungen, Vereinen und Initiativen regelmäßig Veranstaltungen an, "die sich mit aktuellen Non-Profit-, Stiftungs- und Engagement-Fragen beschäftigen". Dabei geht es neben der Wissensvermittlung - u.a. zu den Themen Fundraising (inklusive Crowdfunding), Projektplanung oder Öffentlichkeitsarbeit  - vor allem auch um den Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und deren Vernetzung untereinander.

http://www.engagementzentrum.de/angebot/veranstaltungen/

Zusätzlich richtet auch das Haus der Braunschweigischen Stiftungen zahlreiche Veranstaltungen zu den Themen Gemeinnützigkeitsrecht, Antragstellung, Zuwendungsbestätigung etc. aus.

http://www.das-haus-der-braunschweigischen-stiftungen.de/

Das IT-Portal “Stifter-helfen“ bietet die kostenlose Teilnahme an Webinaren (Seminare, die online/ im Internet stattfinden) zu verschiedenen für Non-Profit-Organisationen wichtigen Themen wie Fundraising, Website-Gestaltung, Kommunikation, Recht und Finanzen und viele weitere mehr an.

https://www.stifter-helfen.de/know-how/webinare-non-profits

 

Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)

Alle notwendigen Informationen zum FÖJ in Niedersachsen inklusive der Angabe möglicher Einsatzstellen:

http://www.nna.niedersachsen.de/foej/

http://www.freiwilligenserver.de/

Alle notwendigen Informationen zum FÖJ allgemein:

http://www.foej.de/

 

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Alle notwendigen Informationen zum FSJ in Niedersachsen inklusive der Angabe möglicher Einsatzstellen:

http://www.soziales.niedersachsen.de/

http://www.freiwilligenserver.de/

http://www.pro-fsj.de/de/traeger

Alle notwendigen Informationen zum FSJ allgemein:

http://www.pro-fsj.de/

 

Fundraising

Unter "Fundraising" wird ganz allgemein das Gewinnen/ Beschaffen finanzieller Mittel verstanden. Zu den Instrumenten des Fundraising zählen u.a. die Spender/Spenden- und Sponsoren-Gewinnung und auch das sog. Crowdfunding (siehe Eintrag "Crowdfunding").

In regelmäßigen Abständen bieten das "BürgerKolleg Braunschweig" und das EngagementZentrum Seminare zum Thema Fundraising an. Die Teilnahme ist kostenlos. Informationen zu den kommenden Terminen unter:

http://www.buergerkolleg-braunschweig.de/

http://www.engagementzentrum.de/angebot/veranstaltungen/

Die Fundraising-Informationsplattform “sozialmarketing.de“ bietet zahlreiche Informationen rund um die Themen “Fundraising“ und “Sozialmarketing“. Besonders wertvoll sind die Hinweise zu der Vielzahl an Fundraising-Instrumenten – von Fundraising-Plattformen bis zu Social Media Widgets (wie z.B. Spendenbutton) - und eine Auflistung möglicher Fundraising-Aus- und Fortbildungswege.

http://sozialmarketing.de/

Im Bereich des Fundraisings existieren eine Vielzahl an Publikationen. Zu den wichtigsten dürfen zählen: “Fabisch, Nicole: Fundraising – Spenden, Sponsoring und mehr. 3. Auflage. Beck-Wirtschaftsberater im dtv 2013.“, “Urselmann, Michael: Fundraising – Professionelle Mittelbeschaffung für steuerbegünstigte Organisationen. Springer Gabler 2014.“, “Crole, Barbara: Profi-Handbuch Fundraising – Direct Mail: Spenden erfolgreich akquirieren, Engagieren 2.0: Online-Fundraising für Non-Profit-Organisationen. 3. Auflage. Walhalla 2016.“, “Fundraising Akademie (Hrsg.): Fundraising – Handbuch für Grundlagen, Strategien und Instrumente. 5. Auflage. Springer 2015.“

Hinweis: Die beiden erstgenannten Bücher sind in der Öffentlichen Bücherei Braunschweig ausleihbar, das letztgenannte Buch in der UB Braunschweig als e-book (in elektronischer/ digitaler Form (pdf)) verfügbar.

Die Herausgeber des “ Fundraiser-Magazin - Das Branchenmagazin für Sozialmarketing, Spenden und Stiftungen“, das über alle Themen rund ums Fundraising informiert, bieten einen kostenfreien Zugriff auf alle erschienenen Ausgaben in einem Online-Archiv:

http://www.fundraiser-magazin.de/archiv.html

 

Geldspende

Zahlreiche Vereine und freie Initiativen benötigen für ihre wertvolle, gemeinwohlorientierte Arbeit – neben so genannten Zeitspenden (freiwillige Mithilfe) und Sachspenden – auch finanzielle Unterstützung in Form von Geldspenden. Dabei entscheidet der Spender, ob die Spende projektunabhängig verwendet werden soll, was bedeutet, dass der Verein, der die Spende erhält, frei über deren Verwendung entscheiden darf, oder ob die Spende projektbezogen/ zweckgebunden eingesetzt werden soll, was bedeutet, dass der Verein, der die Spende erhält, es konkret für ein bestimmtes Projekt einsetzen muss. Geldspenden können außerdem einmalig sein oder aber regelmäßig und dauerhaft erfolgen und so die Arbeit eines Vereins langfristig aufrechterhalten helfen, ebenso wie dies Mitgliedschaftsbeiträge ermöglichen.

Die Vorteile, die eine Geldspende für die Spender wie für die Spendenempfänger mit sich bringt sowie Hinweise zum Vorgehen beim Spenden und beratende Organisationen finden Sie auf unserer Seite, unter der Rubrik “Geldspende“ (bitte anklicken).

 

Gemeinnützigkeit/ Steuerbegünstigung

Ein Verein ist nicht per se - durch Eintragung in das Vereinsregister - gemeinnützig bzw. steuerbegünstigt. Die Gemeinnützigkeit - korrekterweise muss von Steuerbegünstigung gesprochen werden -  ist ein rein steuerlicher Tatbestand und wird auf Antrag vom zuständigen Finanzamt geprüft und ggf. bescheinigt.

Die Oberfinanzdirektion Niedersachsen stellt auf ihrer Internetseite ein “Merkblatt zur Gemeinnützigkeit und zum Spendenrecht“ sowie einen “Frage-Antwort-Katalog zum Bereich Gemeinnützigkeit“ bereit. Abrufbar unter:

http://www.ofd.niedersachsen.de/

Der Deutsche Spendenrat e. V. informiert in seinen “Tipps zum richtigen Spendenverhalten“ in Kurzform auch über das Thema Gemeinnützigkeit (Antwort auf Frage: “Was bedeutet Gemeinnützigkeit und was ist ein Freistellungsbescheid?“) .

Informationen zur Gemeinnützigkeit sind auch im “Kurzleitfaden für die Vereinsgründung“ des Bundesverbands Deutscher Vereine und Verbände e. V. enthalten. Abrufbar unter:

http://www.bdvv.de/vereinsgruendung

Außerdem ist ein hilfreicher Artikel zum Thema "Gemeinnützigkeit" im "Fundraiser Magazin" erschienen. Abrufbar unter:

http://www.fundraiser-magazin.de/dossier/gemeinnuetzigkeit-erfolgreich-beantragen.html

 

IT-Spenden/ Software-Spenden/ Software-Kauf (vergünstigt)

"Stifter-helfen.de ist das IT-Portal für Vereine, Stiftungen, gGmbHs und andere gemeinnützige Organisationen in Deutschland. Auf dem Portal vermitteln wir - ausschließlich an Non-Profits - Produktspenden namhafter IT-Unternehmen, Sonderkonditionen und Know-how rundum moderne Technologien, Internet & Co.

Im Bereich Sonderkonditionen finden Sie unter anderem unser Programm "Hardware wie Neu". Hier vermitteln wir seit 2011 generalüberholte Hardware von zwei gemeinnützigen Systemhäusern zum Selbstkostenpreis.

IT-Spenden und Sonderkonditionen können gemeinnützige Organisationen erhalten, indem sie ihre Organisation auf Stifter-helfen.de registrieren und ihre Gemeinnützigkeit - in der Regel durch einen Freistellungsbescheid - nachweisen."

https://www.stifter-helfen.de/

 

Kleiderspende

Es ist darauf hinzuweisen, dass Kleidersammel-Container oftmals von Firmen betrieben werden, die kommerzielle Ziele verfolgen. Das heißt, dass die eingelegte Kleidung nicht für wohltätige Zwecke verwendet und an Bedürftige weitergegeben, sondern unter Umständen weiterverkauft wird. Zu empfehlen ist daher die Abgabe an Stellen, deren Betreiber bekannt sind – wie die bei uns unter der Rubrik "So können Sie helfen", "Sachspende" aufgeführten Stellen. (weitere Informationen zum Thema: http://blog.altkleiderspenden.de/wer-profitiert-von-ihrer-altkleiderspende/)

 

Online-Fundraising

Das „Praxishandbuch Online-Fundraising“ der gemeinnützigen Organisation “Betterplace“, das kostenlos über das Internet abgerufen und heruntergeladen werden kann, enthält zahlreiche Informationen zu diesem für Non-Profit-Organisationen wichtigen Thema.

„Das neue Standardwerk: Die Tage der Spendenbüchsen, Spendenbriefe und Straßenfundraiser sind gezählt. Immer mehr Vereine, soziale Initiativen, Projekte und Stiftungen möchten im Internet Spenden sammeln und Unterstützer mobilisieren. In diesem Buch vermitteln viele Praxisbeispiele die Grundlagen für erfolgreiches Online-Fundraising. Von der nutzerfreundlichen Website-Gestaltung über effizientes Social-Media-Management bis hin zur Planung von Fundraising-Kampagnen. Dabei kommen viele gemeinnützige Organisationen selbst zu Wort und teilen ihre Erfahrungen, Tipps und Tricks.“

http://www.fundraising-handbuch.org/

Eine Übersicht über die zahlreichen Tools/ Instrumente im Bereich des Online-Fundraising - von Crowdfunding-, über Spenden-Plattformen, Spendenaktions-Portalen und Shops for Goods bis zu Online-Tools (wie Online-Spendenformulare) ist im Fundraiser Magazin veröffentlicht worden und unter dem folgenden Link abrufbar:

http://www.fundraiser-magazin.de/files/bonusmaterial/2014/Online-Fundraising-Universum_druckbar.pdf

 

Online-Spende/ Online-Projektspendenformular

Gemeinnützige Organisationen können für Spendenprojekte auf der Online-Plattform “betterplace“ eine eigene Projektseite anlegen und um Spenden für ein konkretes Projekt werben. Zur Deckung der Transaktionskosten verbleiben max. 2,5 % der Spende bei "betterplace". Ebenso ist es möglich, das Spenden-Widget auf der eigenen Website oder auf Facebook-Seiten einzubinden.

Der Anbieter verspricht: „Deine eigene Projektseite auf betterplace.org ist Dein Start ins Online Fundraising. So kannst Du Spenden per Kreditkarte, PayPal, paydirekt oder Bankeinzug sammeln.“

https://www.betterplace.org/de/collect-donations/online-fundraising

 

Online-Spende/ Online-Spendenformular (kostenlos)

Gemeinnützige Organisationen können auf Anfrage vom Spendenportal “HelpDirect“ sogenannte “HelpTools“ fürs Online-Fundraising erhalten. Dazu zählt auch ein kostenloses Online-Spendenformular, das in die eigene Website eingebunden werden kann. Zu den Vorteilen des Formulars zählen laut Anbieter u.a.:

„Keine Einrichtungskosten, und keine Gebühren. 100 % der Spende geht an Ihre Organisation.

  • Keine Vertragslaufzeit, jederzeit kündbar
  • Kinderleicht in Ihre eigene Website zu integrieren und in wenigen Minuten einsetzbar.
  • SSL-Datenverschlüsselung vorhanden
  • Alle wichtigen Zahlungsarten verfügbar.“

 

http://www.helpdirect.org/help-tools

 

Online-Spende/ Online-Spendenformular (kostenpflichtig)

Da zahlreiche Anbieter Online-Spendenformulare, die auf der eigenen Website eingebunden werden können, gegen Gebühr erstellen, möchten wir es vermeiden, einzelne Anbieter zu empfehlen.

Eine Übersicht über die Anbieter von Online-Tools (wie Online-Spendenformulare) ist im Fundraiser Magazin veröffentlicht worden und unter dem folgenden Link abrufbar:

http://www.fundraiser-magazin.de/files/bonusmaterial/2014/Online-Fundraising-Universum_druckbar.pdf

Allerdings möchten wir darauf hinweisen, dass gemeinnützige Organisationen über das IT-Portal "Stifter-helfen.de" eine Basic-Variante eines Online-Spendenformulars (des Anbieters "FundraisingBox") vergünstigt erwerben können. Alle notwendigen Informationen sind unter den folgenden Links abrufbar:

https://www.stifter-helfen.de/it-spenden/fundraisingbox/fundraisingbox-spendenformular-payment

https://www.stifter-helfen.de/it-partner/it-partner-auf-einen-blick/fundraisingbox

 

Online-Spendenrechner (kostenlos)

„Manche Spender fürchten, dass von ihrer Geldspende kaum etwas übrig bleibt, nachdem Werbe- und Verwaltungskosten abgezogen wurden. Doch ein Spendeneuro kann oft mehr bewirken, als es auf den ersten Blick scheint. Dies liegt unter anderem an der unterschiedlichen Kaufkraft in den Empfänger-ländern. Spenden lohnt sich (fast immer) - das ist die Botschaft dieses kostenfreien Online-Spendenrechners:“

http://www.spenden-lohnt-sich.de/spendenwert-ermitteln

 

Patenschaften/ Kinder-/ Projekt-Patenschaften/ Tier-Patenschaften

Der Deutsche Spendenrat e. V. informiert in seinen “Tipps zum richtigen Spendenverhalten“ auch über das Thema Patenschaft (Antwort zur Frage: “Was ist eine Patenschaft?“).

http://www.spendenrat.de/spendeninfos/spenden-aber-richtig/tipps-zum-richtigen-spendenverhalten/

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) stellt ebenso Hinweise ("Spenden-Tipps") für Patenschaften bereit.

http://www.dzi.de/wp-content/pdfs_Spendentipps/Patenschaften.pdf

Nicht nur Patenschaften für Kinder oder Jugendliche sind möglich, sondern auch Patenschaften für einzelne Tiere (im Tierheim). Dabei werden die Kosten für Unterbringung, Nahrung und medizinische Versorgung (Impfungen etc.) ganz oder in Teilen von einem Paten übernommen. Bei Interesse ist das örtliche Tierheim zu kontaktieren. Alle notwendigen Informationen finden Sie unter:

http://www.tierschutz-braunschweig.de/tierheim/tiervermittlung/patenschaften.html

 

Preise/ Wettbewerbe/ Auszeichnungen

Zahlreiche Organisationen verleihen mittlerweile Preise für besondere Leistungen in den Bereichen "ehrenamtliches Engagement", "Fundraising" bzw. "Spendenwerbung" und "Stiftungsarbeit". Zu den bekanntesten zählen die folgenden:


1) Deutscher Bürgerpreis

Ziel: Der seit 2003 verliehene Deutsche Bürgerpreis ehrt jährlich herausragendes Engagement von Personen, Vereinen und Unternehmen in den Kategorien „U21″, „Alltagshelden” und „Lebenswerk”. Mit über 2.300 Bewerbungen im Jahr und Sach- und Geldpreisen im Gesamtwert von rund 440.000 Euro ist die Auszeichnung damit Deutschlands größter Ehrenamtspreis. Das Ziel des Deutschen Bürgerpreises ist es, möglichst viele Bereiche des Ehrenamts anzusprechen und die Vielfalt der Freiwilligentätigkeit zu würdigen. Deshalb widmet sich die Ehrung immer einem neuen Schwerpunkt.

Preisverleiher: Die Initiative „für mich. für uns. für alle.“ ist ein Bündnis aus Sparkassen, Bundestagsabgeordneten, Städten, Landkreisen und Gemeinden. Bewerbungszeitraum: März bis Juni.

Website-Adresse: https://www.deutscher-buergerpreis.de/

 

2) Deutscher Engagementpreis

Ziel: „Der seit 2009 verliehene Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für freiwilliges Engagement. „Der Deutsche Engagementpreis würdigt das bürgerschaftliche Engagement der Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen sichtbar machen. Gemeinsam stärken wir eine Kultur der Wertschätzung. Engagierte Menschen sollen motiviert werden, sich bei den zahlreichen Preisen um eine Auszeichnung zu bewerben. Bislang noch nicht engagierte Menschen möchte der Deutsche Engagementpreis anregen, sich freiwillig zu engagieren.“

Preisverleiher: Initiator des Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Expertinnen und Experten und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Das Projekt Deutscher Engagementpreis ist beim Bundesverband Deutscher Stiftungen angesiedelt.

Preisvergabe: Der Preis wird in fünf verschiedenen Kategorien vergeben. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Die bestehenden Engagement- und Bürgerpreise sowie ihre Preisträgerinnen und Preisträger sind automatisch für den Deutschen Engagementpreis nominiert.

Website-Adresse: https://www.deutscher-engagementpreis.de/

 

3) Deutscher Fundraising Preis

Ziel: Mit dem seit 1999 verliehenen Deutschen Fundraising Preis „würdigt der Deutsche Fundraising Verband (...)  besondere Leistungen in der Spendenwerbung.“

Preisverleiher: Deutscher Fundraising Verband

Preisvergabe: Der Preis wird in acht Kategorien vergeben. Eine Bewerbung für den Preis kann durch Eigenbewerbung als auch durch Dritte erfolgen.

Website-Adresse: http://www.fundraising-kongress.de/fundraisingpreis.html

 

4) Deutscher Stifterpreis

Ziel: Der seit 1994 verliehene Deutsche Stifterpreis soll eine „vorbildliche stifterische Einzelleistung“ würdigen. „Der Deutsche Stifterpreis ist eine ideelle Auszeichnung für Menschen, die neue Stiftungen errichtet oder vorbildliche Leistungen in bereits bestehenden Stiftungen erbracht haben.“

Preisverleiher: Bundesverband Deutscher Stiftungen

Website-Adresse: http://www.stiftungen.org/de/verband/auszeichnungen/deutscher-stifterpreis.html

 

5) Gemeinsam-Preis

Ziel: Die seit 2004 verliehene Auszeichnung soll das Ehrenamt in der Region würdigen und stärken.

Preisverleiher: Braunschweiger Zeitung

Preisvergabe: Vergeben wird neben dem 1. bis 3. Preis, ein Sonderpreis der Jury sowie ein Jugendpreis (die Vergabe eines Unternehmerpreises ist geplant). Dotiert sind die Preise mit insgesamt 10.000 Euro (gestiftet u.a. von der VWFS). Die Kandidaten werden von Leserinnen und Lesern vorgeschlagen, die Vorschläge von der Jury gesichtet, die ausgewählten Kandidaten in der Zeitung vorgestellt und die Preisträger per Abstimmung durch die Leserinnen und Leser bestimmt.

Website-Adresse: http://www.bzv-medienhaus.de/engagement/soziales-engagement/gemeinsam-preis.html

 

6) Niedersachsenpreis für Bürgerengagement/ “unbezahlbar und freiwillig“

Ziel: „Ziel des Wettbewerbes ist die Steigerung der Motivation von ehrenamtlich Engagierten und die gesellschaftliche Anerkennung ihres Einsatzes.“

Preisverleiher: Land Niedersachsen in Kooperation mit den Niedersächsischen Sparkassen und den VGH Versicherungen

Preisvergabe: Der inoffizielle Name des seit 2005 verliehenen Preises lautet “unbezahlbar und freiwillig“. „Angesprochen ist die gesamte Bandbreite: das freiwillige Engagement von Einzelpersonen und das gemeinsame Engagement in Vereinen, Institutionen oder Freiwilligengruppen. Es werden zehn Preise für die Bereiche Kultur, Sport, Kirche/religiöse Gemeinschaften, Umwelt und Soziales im Gesamtwert von 30.000 Euro verliehen. Ein zusätzlicher jährlich wechselnder Sonderpreis ist mit 3.000 Euro dotiert.“

Website-Adresse: http://unbezahlbarundfreiwillig.webseiten.cc/der-niedersachsenpreis/

 

7) Sozialtransferpreis

Ziel: „Mit dem Sozialtransferpreis wird jährlich besonderes gesellschaftliches Engagement von Unternehmerinnen und Unternehmern gewürdigt. Dazu werden Projekte ausgezeichnet, die von Unternehmen gemeinsam mit einer sozialen Organisation durchgeführt werden.“

Preisverleiher: IHK Braunschweig

Preisvergabe: „Der Vorschlag zum Sozialtransferpreis ist gemeinsam vom Unternehmen und der unterstützten sozialen Organisation einzureichen. Beide der am Projekt beteiligten Partner müssen den Sitz im Bezirk der IHK Braunschweig haben.“

Website-Adresse: https://www.braunschweig.ihk.de/geschaeftsfelder/unternehmensfoerderung/sozialtransferpreis.html

 

8) startsocial

Ziel: „startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements“

Preisverleiher: startsocial e.V.

sonstiges: „Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ unterstützt startsocial regelmäßig 100 soziale Initiativen durch viermonatige Beratungsstipendien. Im Mittelpunkt steht nicht die einmalige finanzielle Förderung einzelner Projekte, sondern der systematische Wissenstransfer aus der Wirtschaft und sozialen Organisationen in die soziale Projektarbeit hinein. Verein und Wettbewerb finanzieren sich mehrheitlich über die Mittel von sechs Hauptsponsoren.“

Website-Adresse: https://www.startsocial.de/

 

Sachspende

Zahlreiche Vereine und freie Initiativen können durch Sachspenden in ihrer Arbeit unterstützt werden. Gespendet werden können Kleidung, Möbel und Haushaltswaren für sozial benachteiligte Personen ebenso wie Spielzeug für Kinder, Bücher oder Stoff. Auch Lebensmittel- und Tiernahrungsspenden zählen zur Kategorie Sachspenden.

Die Vorteile, die eine Sachspende für den Spender wie auch für die die Sachspende entgegennehmende Stelle haben kann sowie eine Auflistung von Abgabeorten für Sachspenden in Braunschweig – geordnet nach der Art der Sachspende - finden Sie auf unserer Seite, unter der Rubrik “Sachspende“ (bitte anklicken).

 

Selbsthilfegruppen der Stadt Braunschweig

Im Bereich Selbsthilfe ist die KIBiS - Abkürzung für "Kontakt, Information und Beratung im Selbsthilfebereich" zu empfehlen.

„Die KIBiS berät und informiert Menschen, die von einer Behinderung, chronischen Erkrankung, Suchterkrankung, psychischen oder sozialen Problematik selbst oder als Angehöriger betroffen sind und die den Austausch mit anderen gleichartig Betroffenen suchen. Außerdem können sich Fachleute aus dem gesundheitlichen und psychosozialen Bereich an die KIBiS wenden, um sich über Selbsthilfegruppen zu informieren. Wenn es zu einem Thema noch keine Selbsthilfegruppe in Braunschweig gibt, berät und unterstützt die KIBiS zum Thema Neugründung. Außerdem berät und unterstützt die KIBiS bestehende Selbsthilfegruppen in verschiedenen Bereichen und bietet Fortbildungen an.“ (Homepage-Auszug „braunschweig-hilft.de“)

http://www.selbsthilfe-braunschweig.de/

 

Service Clubs/ Service-Organisationen

In Braunschweig sind verschiedene Service Clubs/ Service-Organisationen tätig, deren gemeinsames Merkmal der Dienst ("service") an der Allgemeinheit ist. Es sind u.a.:

1) Inner Wheel Club Braunschweig

Zur Website des Inner Wheel Club Braunschweig

2) Ladies´ Circle

Zur Website des Ladies´ Circle Distrikt III (Stadt Bestandteil)

3) Lions Club(s) Braunschweig

Zur Übersicht der 7 in Braunschweig vorhandenen Lions Clubs (Distrikt 111 NH - Clubs der Region II)

4) Rotaract Club Braunschweig - Wolfsburg

Zur Website des Rotaract Club Braunschweig - Wolfsburg

5) Rotary Club Braunschweig

Zur Website des Rotary Club Braunschweig

6) Round Table Braunschweig

Zur Website des Round Table RT 21 Braunschweig

7) Zonta Club Braunschweig

Zur Website des Zonta Clubs Braunschweig

 

Social Media-Strategien und -Tipps für NGOs/ Vereine

„Der NGO Leitfaden präsentiert auf mehr als 90 Seiten Tipps, Tools und Checklisten rund um das Thema Internet: Wie arbeite und kommuniziere ich online? Wie kann ich online Menschen für die gute Sache mobilisieren? Wie gehe ich digital-soziale Trends richtig an?“

http://www.ngoleitfaden.org/

 

Spenden/ Spenderberatung/ Spendenhinweise/ Spendenregeln

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen in Berlin vergibt nicht nur das bekannte Spendensiegel („Das DZI Spenden-Siegel ist das Gütesiegel für seriöse Spendenorganisationen. Es belegt, dass eine Organisation mit den ihr anvertrauten Geldern sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht.“) sondern berät auch Spender im Vorfeld ihrer Spende.

Zur Startseite der Spenderberatung des DZI:

http://www.dzi.de/spenderberatung/

Zu den “Spenden-Tipps“ des DZI:

http://www.dzi.de/spenderberatung/spenden-tipps/

Der Deutsche Spendenrat e.V. ist ein Dachverband spendensammelnder gemeinnütziger Organisationen. Mitglieder des Deutschen Spendenrates e.V. sind private und kirchliche Träger, die sich für Humanitäre Hilfe, Tier-, Arten- und Naturschutz engagieren.

Die Mitglieder unterzeichnen eine Selbstverpflichtungserklärung in der sie sich zu Transparenz verpflichten. Inhalt dieser Erklärung ist u. a. die Vermeidung von Werbung, die gegen die guten Sitten verstößt und der Verkauf von Spendenadressen. Ferner ist festgelegt, dass die gemeinnützigen Mitgliedsorganisationen hohe Qualitätsstandards einzuhalten haben. Unter anderem sind Strukturen, Tätigkeit und Finanzen im Rahmen eines Jahresberichts jährlich und transparent offenzulegen. Verbraucher können sich beim Deutschen Spendenrat Informationen zum richtigen Spendenverhalten einholen. Bei Verstößen gegen die Selbstverpflichtungserklärung empfiehlt der Schiedsausschuss Sanktionen, die bis zum Ausschluss des Mitglieds führen können.

Zur Startseite von Deutscher Spendenrat e. V.:

http://www.spendenrat.de/

Zu den “Goldenen Regeln für Spender“ des Spendenrats:

http://www.spendenrat.de/spendeninfos/spenden-aber-richtig/

Auf der Spendenratgeber-Seite "fairhelfen.de" finden Spendenwillige (auch und vor allem Personen, die Initiativen im Ausland effektiv unterstützen möchten) zahlreiche Informationen und Hinweise, die ihnen bei ihrem Vorhaben hilfreich sein können.

http://www.fairhelfen.de/

Das Analyse- und Beratungshaus PHINEO in Berlin stellt Hinweise bereit, mit deren Hilfe Spender eine eigene Spendenstrategie entwickeln und unseriöse Organisationen erkennen können sollen. Außerdem bietet PHINEO eine ausführliche individuelle Beratung an.

Zu den Hinweisen von PHINEO und den Kontaktdaten für eine Spenderberatung:

http://www.phineo.org/themen/richtig-spenden

Transparency International Deutschland e. V. hat 2010 die Initiative Transparente Zivilgesellschaft ins Leben gerufen. Unterzeichner der Initiative verpflichten sich, zehn Informationen (unter anderem die Satzung, die Namen der wesentlichen Entscheidungsträger sowie Angaben über Mittelherkunft, Mittelverwendung und Personalstruktur) auf ihrer Website leicht zugänglich zu veröffentlichen und unterzeichnen die Selbstverpflichtungserklärung. An der Initiative teilnehmen können alle gemeinnützigen Organisationen, unabhängig von ihrer Rechtsform, Größe oder Tätigkeitsbereich.

Zur TI-Initiative:

http://www.transparency.de/Initiative-Transparente-Zivilg.

 

Stiften/ Stiftungsgründung/ Stiftungsrecht

Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport stellt neben wichtigen Informationen zum Stiftungsrecht auch relevante Gesetzestexte – wie das Niedersächsische Stiftungsgesetz oder das BGB (in Auszügen) – bereit. Außerdem sind über eine Verlinkung die Stiftungsverzeichnisse des Landes sowie „Beispiele / Muster für Stiftungsgeschäft und -satzung“ in verschiedenen Versionen (je nach Stiftungsform und Stiftungsverwaltung) abrufbar:

http://www.mi.niedersachsen.de/

Auch das Internetportal “stiftungen.org“, das vom Bundesverband Deutscher Stiftungen e. V. betrieben wird, enthält zahlreiche Informationen zu den Themen Stiftungsgründung, Stiftungsrecht und Stiftungsfinanzen:

https://www.stiftungen.org/de/stiftungswissen

 

StifterInnenberatung/ Stiftungsbetreuung/ Stiftungsverwaltung

Das seit Anfang 2015 bestehende EngagementZentrum bietet Stiftungswilligen kostenlose Informationen, Kontakte und hilfreiche Strukturen an. Stiftern, Förderern und Erblassern wird Beratung und Service zu den Themen Gründung, Entwicklung, Fundraising, Management, Strategie- und Leitbildentwicklung angeboten. Im Verbund mit der Haus des Stiftens gGmbH in München können Stiftungen zudem eine standardisierte Basisverwaltung zu Konditionen erhalten, die sich auch kleine Organisationen leisten können. Sie umfasst alle grundlegenden Aufgaben (Finanzbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung, Jahresabschluss, Spendenverwaltung) und wird weitestgehend online abgewickelt – seriös, sicher, professionell und günstig. Alle Informationen zu den Angeboten des EngagementsZentrums finden Sie unter:

http://www.engagementzentrum.de/angebot/

Das seit 2005 bestehende Haus der Braunschweigischen Stiftungen, das sich als „regionales Kompetenz- und Informationszentrum rund um die Themen Stiftungen und Bürgerschaftliches Engagement im Braunschweiger Land“ versteht, dient unter anderem den folgenden Zielen: Beratung und Begleitung potenzieller Stifterinnen und Stifter sowie Betreuung von Stiftern und bestehenden Stiftungen. Alle Informationen zu Zielsetzung und Angeboten des Haus(es) der Braunschweigischen Stiftungen finden Sie unter:

http://www.das-haus-der-braunschweigischen-stiftungen.de/

Die Bürgerstiftung Braunschweig bietet als Dienstleistungsangebot eine Stiftungsverwaltung an. Alle Informationen zu den Leistungen der Bürgerstiftung Braunschweig als Stiftungsverwalter finden Sie unter:

http://www.buergerstiftungbraunschweig.de/index.php/stiftungsverwaltung.html

 

Stiftungen/ Stiftungsnachweis/ Stiftungsverzeichnis Braunschweig

In Braunschweig sind zahlreiche Stiftungen in unterschiedlichsten Bereichen aktiv. Eine Übersicht über die in Braunschweig ansässigen rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts enthält das Stiftungsverzeichnis des Amts für regionale Landesentwicklung Braunschweig. Es ist über diesen Link abrufbar:

http://www.arl-bs.niedersachsen.de/

Die Bürgerstiftung Braunschweig verwaltet außerdem zahlreiche Treuhandstiftungen, die verschiedenste Projekte in der Region Braunschweig fördern. Informationen finden Sie unter:

http://www.buergerstiftungbraunschweig.de/index.php/treuhandstiftungen.html

Mit Hilfe der Online-Stiftungssuche, die auf dem Internet-Portal "stiftungen.org" vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, möglich ist, können auch Stiftungen mit Sitz in Braunschweig - die über eine eigene Internetseite verfügen - gefunden werden. Sie ist über den folgenden Link abrufbar:

https://www.stiftungen.org/

Die Publikation “Verzeichnis Deutscher Stiftungen“ des Bundesverbands Deutscher Stiftungen gilt als das umfangreichste Nachschlagewerk zum deutschen Stiftungswesen. Die Publikation, die auf der Datenbank des Bundesverbands und einer Umfrage basiert, enthält „Informationen zur vielfältigen deutschen Stiftungslandschaft mit mehr als 22.700 Stiftungsporträts, alphabetisch sortiert, mit Kontaktdaten, Zwecken und weiterführenden Informationen wie Projekte und Förderbedingungen. Der Band 3 enthält das Register nach Satzungszwecken und Orten.“ Der dritte Band enthält auch eine Gesamtauflistung der in Braunschweig ansässigen Stiftungen (sofern dem Bundesverband bekannt).

Hinweis: Die drei Bände sind in der zuletzt erschienenen 8. Auflage aus dem Jahr 2014 auch in der Öffentlichen Bücherei Braunschweig vorhanden. Informationen zur Publikation unter:

https://www.stiftungen.org/de/forschung-statistik/datenbank-deutscher-stiftungen/verzeichnis-deutscher-stiftungen.html

 

Vereinsgründung/  Vereinsrecht/ Vereinssatzung

Viele hilfreiche Informationen zum Thema "Vereinsgründung" sind im “Kurzleitfaden für die Vereinsgründung“ des Bundesverbands Deutscher Vereine und Verbände e. V. enthalten. Abrufbar unter:

http://www.bdvv.de/vereinsgruendung

Der FreiwilligenServer Niedersachsen stellt ebenfalls – u.a. mit einem Leitfaden zum Vereinsrecht des Bundesjustizministeriums – wichtige Informationen zum Thema Vereinsgründung und Vereinsarbeit bereit. Abrufbar unter:

http://www.freiwilligenserver.de/

Die Oberfinanzdirektion Niedersachsen stellt auf ihrer Internetseite eine Mustersatzung für Vereine bereit. Abrufbar unter:

http://www.ofd.niedersachsen.de/portal/

Zu empfehlenswerten Büchern im Bereich Vereinsrecht, in denen u.a. die Themen Satzungsgestaltung, Gemeinnützigkeit, Spenden und Sponsoring, Rechnungswesen und Buchführung und einige andere angesprochen werden, zählen: "Goetz, Michael et al. (Hrsg.): Praxisratgeber Vereinsrecht. 5. Auflage. Regensburg: Walhalla Verlag 2014.", "Goetze, Ulrich: Der Verein. Gründung - Recht - Finanzen - PR - Sponsoring: alles, was Sie wissen müssen. Wien: Linde international Verlag 2016.", "Wörle-Himmel, Christof: Vereinsrecht. München: Beck 2013."

Hinweis: Alle genannten Bücher sind in der Öffentlichen Bücherei Braunschweig entleihbar.

In regelmäßigen Abständen bietet das "BürgerKolleg Braunschweig" Seminare zum Thema Vereinsrecht und verwandten Themen (Vereinsfinanzen, Spenden, Sponsoring, Marketing etc.) an. Die Teilnahme ist kostenlos. Informationen zu den kommenden Terminen unter:

http://www.buergerkolleg-braunschweig.de/

 

Zeitspende

Unter dem Begriff “Zeitspende“ versteht man die freiwillige und unentgeltliche Mithilfe in Vereinen und freien Initiativen. Dabei steht es den freiwilligen Helferinnen und Helfern zumeist frei, ob sie einmalig, im Rahmen einer speziellen Aktion freie Zeit spenden wollen oder aber dies regelmäßig und langfristig tun möchten.

Die Vorteile, die eine Zeitspende für den oder die Ehrenamtliche mit sich bringt sowie eine Auflistung von Braunschweiger Vereinen, die nach “Zeitspenderinnen“ und “Zeitspendern“ suchen, finden Sie auf unserer Seite, unter der Rubrik “Zeitspende“ (bitte anklicken).

 

Zuwendungsbestätigung/ Spendenbescheinigung/ Spendenquittung

Voraussetzung dafür, dass eine Spende oder Zustiftung vom Finanzamt steuermindernd anerkannt wird, ist grundsätzlich eine Spendenbescheinigung bzw. Zuwendungsbestätigung (steuerrechtlich zutreffender Begriff für Spendenbescheinigung).

Der Deutsche Spendenrat e. V. informiert in seinen “Tipps zum richtigen Spendenverhalten“ auch über das Thema Zuwendungsbestätigung/ Spendenbescheinigung (Antwort auf Frage: “Wie sind Spenden und Zustiftungen beim Finanzamt nachweisbar?“). Abrufbar unter:

http://www.spendenrat.de/spendeninfos/spenden-aber-richtig/tipps-zum-richtigen-spendenverhalten/

Die Oberfinanzdirektion Niedersachsen stellt auf ihrer Internetseite ein “Muster für Zuwendungsbestätigungen“ sowie mehrere (ausfüllbare) Zuwendungsbestätigungs-Formulare bereit. Abrufbar unter:

http://www.ofd.niedersachsen.de/portal/